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7. Mai 2009, 17.07 Uhr:
Der Startschuss fällt. Ab jetzt haben die Gruppen 72 Stunden Zeit, in ihrer Gemeinde oder Stadt eine Aufgabe zu lösen. In den Südwest-Diözesen bleibt bis zur letzten Minute geheim, welche Aufgabe auf die Gruppen zukommt.
Für die Gruppen heißt das: kreativ sein, improvisieren und immer wieder Hilfe suchen. Denn für große Aufgaben braucht es viele Hände. Die Erfahrung der vergangenen Aktionen zeigt: Freundinnen und Freunde, Verwandte und Bekannte, Fachleute, Firmen und anderen Einrichtungen vor Ort packen gern mit an.
Die Jugendgruppen packen da an, wo Hilfe schon lange notwendig gewesen wäre. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement helfen sie dort, wo es sonst niemand tut, wo das Geld fehlt oder die Bereitschaft, anderen unter die Arme zu greifen. Sie kümmern sich um Menschen, die am Rande unserer Gesellschaft stehen: Obdachlose, Flüchtlinge, Menschen im Altersheim oder psychisch Kranke. Und sie helfen mit, ihre direkte Umgebung freundlicher zu gestalten, indem sie ein Waldstück von Müll befreien, eine Kapelle renovieren oder im Kindergarten um die Ecke neue Spielgeräte bauen. Mit ihrem Tun füllen die Jugendlichen das Aktions-Motto "Uns schickt der Himmel" mit Leben. Denn sie zeigen: Wer für andere vom Himmel geschickt sein will, muss kein Engel sein, sondern einfach da anpacken, wo es nötig ist.
Die Aufgaben lassen Zeit für einen festlichen Abschluss und Dankgottesdienst. Dazu sind alle eingeladen, die aktiv, als Unterstützerinnen und Unterstützer oder als Beobachterinnen und Beobachter an einem Projekt beteiligt waren. Außerdem ist natürlich auch die interessierte Öffentlichkeit herzlich willkommen. Jugendliche zeigen: Helfen macht Spaß, wenn viele mit anpacken.
72 Stunden Homepage
Unser Auftrag lautete:
"Ihr kommt ganz groß raus. Das schafft nicht jeder. Dreht einen Film über die Demenzpatienten des Heinrich-Vetter-Seniorenstifts Ilvesheim.
Schreibt ein Drehbuch, überlegt euch eine Handlung...
Als Regisseure habt ihr alles in des Hand. Der Film wird auch der Öffentlichkeit präsentiert."
Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Morgen Abend gibt es den ersten Zwischenstand, wie weit wir gekommen sind und was uns dabei so in den Sinn gekommen ist.
Unser Motto lautet: "Jetzt geht's los, olé olé, für die Ilvesheimer KjG!"
Geplant ist für Sonntag Nachmittag eine öffentliche Vorstellung des fertigen Films mit Kaffee und Kuchen.
Ergebnis: Der Film
Schon mal was vergessen? - Demenz
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Sponsoring:
Auch ein Helfer oder eine Helferin brauchen mal Hilfe. Die Aktionsgruppen vor Ort vertrauen darauf, dass ihnen Menschen vor Ort bei der Umsetzung ihrer Projekte helfen. Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt: Dieses Vertrauen wird nicht enttäuscht!
Wenn 100.000 Jugendliche für 72 Stunden anpacken, macht das über sieben Millionen Stunden ehrenamtlichen Einsatz.Ein Einsatz für soziale, gemeinnützige, ökologische oder interkulturelle Projekte. Ein Einsatz, der die Welt ein bisschen besser macht.Und das gleich in doppeltem Sinn: Die Gesellschaft profitiert. Denn wir bringen ein bisschen Glück und Gemeinsinn in den Alltag. Und die Jugendlichen profitieren. Denn sie lernen in 72 Stunden fürs Leben.
Für die tolle Unterstützung und Begleitung während unseres Projektes danken wir:
Frau Horvat (Pflegedienstleitung Heinrich-Vetter-Stift)
Frau Dr. Becker (Dipl.-Psychologin, Dipl.-Gerontologin)
Rau Habermehl (Servicekraft Heinrich-Vetter-Stift)
Allen Interviewpersonen:
Gärtnerei Blümmel
Getränke Wagner
Bäckerei K&U
Bäckerei Mantei
Bäckerei Zorn
Metzgerei Friedel
Familie Dieter
Dem DLRG Neckarhausen
und allen anderen Unterstützern unseres Projektes.
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